Man kann viel ueber die Hauptplatz von Venedig sagen, und was folgt ist nur eine kurze Zusammenfassung. St Markus-Platz entwickelte sich als Anpassungsprozess infolge der Notwendigkeit, mehrere oeffentlichen Taetigkeiten nebeneinanderzustellen. Die aktuelle Lage ist vom Venedigs Anfang mit dem Gebau der ersten Kirche dagewesen, die St. Theodor, dem Schutzheiligen von der Stadt bis Ende des 9tes Jahrhundertes, gewidmet war. Die Architektur der Markusplatz ist ein sich verbreitendes System von Baueinheiten, die die naeheren Gebaeude der oeffentlichen Verwaltung mit der „Piazza“ verbinden, sowie zwei Hauptgasse mit anderen wichtigen Stadtgebieten. Der Glockenturm fungiert als Verbindung mit der kleinen Platz, der „Piazzetta“, die auch an den Hof vom Dogenpalast grenzt. Und dann weiter in Richtung auf den breiten Fussweg neben dem Molo und der „Paglia“ Bruecke bis zur Ende der Garten. Die zwei Saeulen, die man dort sehen kann, sind auf der gleichen Stelle seit 1172. Von Markusplatz schlaengelt sich auch ein anderer wichtiger Fussweg in Richtung Rialto . Die Basilica hat sich in Verbindung mit dem Dogenpalast entwickelt. Am Anfang wurde sie als private Kapelle der Dogen geplant und dann, erst vom 1807, als episkopales Hauptquartier gegruendet. Bis dahin befand sich der bischoefliche Stuhl im Vorort San Pietro, in der Stadtteil Castello. Die ganze Planung und Entwicklung der Markusplatz ist Ausdruck von der buergerlichen venezianischen Macht und von der Absicht, die Republik als eine echte christliche Demokratie zu behaupten. Waehrend einer Zeitspanne von 250 Jahren, sind drei Veraenderungen eingetreten. Die erste in der Mitte des 9ten Jahrhunderts, um den St. Markus gestohlenen Leib von Alexandria aufzunehmen. Seit 829 ist der heilige Markus der Schutzheilige von Venedig (als Beweis fuer die Unabhaengigkeit der Republik). Die zweite Veraenderung ereignete sich am Ende des folgenden Jahrhunderts nach dem Brand des Dogenpalastes im 976, wann der Doge Pietro Oriolo einige Aenderungen an der urspruenglichen Struktur vornahm. Die letzte und definitive Aenderung ereignete sich im Jahr 1060, waehrend des 12ten Jahrhunderts. Infolge der Fuellung vom Kanal Batario und der Verlegung von der San Geminiano Kirche zur aktuellen Lage durch den Doge Sebastiano Ziani, bekam Markusplatz das heutige Gesicht.
Wann man die Markusplatz beobachtet, ist es manchmal erstaunlich zu bemerken, dass der Turm im Vergleich zu dem ganzen Zusammenhang abseits steht. Es gibt verschiedene Erklaerungen davon: seit 9ten Jahrhundert veraenderte sich der Glockenturm von seiner urspruenglichen Funktion als Leuchtturm. Ein Dokument mit dem Titel „Dal Riassetto Edilizio Conseguente All’Edificazione della Libreria Sansoviniana“, erklaert den Abbruch aller umliegenden Gebaeuden und zeigt dass er nicht immer allein stand. Nachdem der Glockenturm im Jahr 1489 durch einen Blitz beschaedigt wurde, begann Giorgio Spavento einen Renovierungsplan unter der Leitung von Bartolomeo Bon. Der Glockenstuhl wurde wieder gebaut, erhoeht und mit Skulpturen verziert, die den Markusloewe und Venedig symbolisieren. Die Renovierungsarbeiten wurden mit der Aufstellung eines pyramidenfoermigen Bronzengiebels und des Erzengel Gabriel Standbildes beendet (1513). 1902, infolge eines anderen Blitzes, stuerzte der Turm voellig ein. Die naechsten Renovierungsarbeiten zwischen 1903 und 1912 wurden von Luca Feltrami und Gaetano Moretti ausgefuehrt. Heute koennen die Besucher Karte kaufen, um die Turmspitze entweder mit dem Aufzug oder zu Fuss auf seine Wendeltreppe zu erreichen. Die Aussicht vom Glockenturm ist wunderbar, eindrucksvoll und romantisch. Auf einer Seite kann man die kleineren Inseln der venezianischen Lagune, den Lido di Venezia und die offene See sehen. Auf der andere Seite sieht man die italienischen Alpen und Voralpen, sowie den Umriss der euganesischen Huegel.
Markusplatz, von Musset „Empfangszimmer der Welt“ bezeichnet, ist der Mittelpunkt des religioesen und sozialen Lebens der Republik Venedig ungefaehr ein Jahrtausend lang gewesen. Hier findet man die Markukirche, den Dogenpalast und den Glockenturm, die beruehmtesten Monumente von Venedig. Die architektonische Struktur der Markusplatz wurde zum grossen Teil durch die „Basilica“ bestimmt, die neben dem Dogenpalast, auf der Westseite der Platz liegt.
Die imposante Markuskirche ist wahrscheinlich das beruehmteste Gebaeude der Innenstadt. Die urspruengliche Kirche wurde in den Jahren 829-836 als ein Bauwerk aus Holz gebaut und dem Evangelist Markus gewidmet. Nach dem Brand vom Jahr 976, zwischen 1043 und 1071 wurde die aktuelle Kirche mit einem in Form eines griecheschen Kreuzes Grundriss auf dem gleichen Platz aufgebaut. Das Gebaeude in byzantinischem Stil, mit seinen fuenf Kuppeln, wurde im Jahr 1094 geweiht. Auf alle Faelle, brauchte man mehrere Jahrhunderte, um die wunderschoenen Dekorationen der Fassade und der Innenseite mit wertvollen Fresken und Mosaiken auf goldenem Hintergrund zu beenden. Ausserdem wurde die praechtige Fassade als Altar vorgesehen, um der Bevoelkerung die Moeglichkeit zu geben an den religioesen Zeremonien der Markusplatz vor einer feierlichen Szenerie teilzunehmen.
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