SANTA CROCE UND SAN POLO
Der Stadtteil “Santa Croce” stammt seinen Namen von den nicht mehr bestehenden Kloster und Kirche der Heiligen Kreuz. Das Gebiet war voller Kloester und mit verschiedenen Leuten bevoelkert, die unterschiedlichen Beschaeftigungen verschrieben waren. Der Stadtteil „San Polo“ stammt seinen Namen von der dem Apostel Paolo geweihten Kirche. Er umfasste das beruehmte Rialto Gebiet und war das Wirtschafts- und Handelszentrum der Stadt. Unter anderem auch den Banco Giro und die Sicurtà (Seevereinigung). Er ist auch die Zone wo der Markt sich immer noch befindet.
Diese zwei Stadtteile liegen in der Sued- und Nordostseite der Stadt und sind durch Dorsoduro im Sueden und den Scomenzera Kanal im Westen begrenzt, sowie durch den Gran Canal. Von der Rialtobruecke geht man in den San Polo Bezirk durch eine Zone von Rialto hinein, wo bemerkenswerte und charakteristische Strukturen sind. Nach der Tradition ist sie das erste mit Venetianer bewohnte Gebiet und 1097 wurde sie zu zentralem Geschaeftsgebiet und Hauptmarkt. Von 1097 war die hoeheste Stadtzone ueber dem Meeresspiegel und deswegen wurde sie zum Treffpunkt fuer Haendler. Spaeter, dank ihrer funktionellen Eigenheit, wurden noch andere Handelsbeschaeftigungen hier angezogen, z.B. Geschaefte die mit Gold, Gewuerzen oder Textilien handelten; finanzielle Einrichtungen, wie Banken, oeffentliche Verwaltungsgesellschaften, wie Seeversicherung, und die Boerse. Heute ist diese Zone noch ein geschaeftiges und zentrales Marktgebiet. |